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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux und UNIX ***Bitte zuerst ersten Beitrag lesen*** mit FAQ's


LukasEm
27.05.2007, 22:21
Hallo zusammen,

ich wollte einmal ein Linux-Thema eröffnen, da ich selbst Linuxuser bin...

Hat jemand von euch auch Linux und wen ja welche Distri?

Gebt Meinungen und Erfahrungen preis...

Auch Kritig und Lob sind hier angebracht!

Hier Kommen noch die neusten Linux Versionen hin mit Beschreibung und Meinungen. Ich habe bewust nur openSource (kostenlos) Varianten verlinkt, da es viele Forenen gibt in die ein Handbuch oder Support überflüssig machen. ALLE VERSIONEN SIND DEUTSCH AUSSER ICH HABE SIE SPEZIEL GEKENZEICHNET!!!

SuSE / openSuSE:
SuSE ist die im deutschen Sprachraum am meisten verwendete Version und ist sehr in Verbindung mit der KDE oberfläche zu empfelen. Sehr gur als Desktop Version für "Windoof" :D Migranten.
openSuSE gibt es als x86, x86-64 und ppc (alte Mac)
openSuSE 10.2 (Stabiele Version) (http://de.opensuse.org/Stabile_Version)
openSuSE 10.4 Alpha (Entwicklerversion) (http://de.opensuse.org/Entwicklerversion)

RedHat, Fedora & CentOS:
RedHat ein gutes und beliebtes Enterprise-Linux. Fedora ist einfach die freie Version von RedHat wie openSuSE von SuSE. CentOS auch eine freie RedHat Version einfach unter anderem Namen und mit kleinen Anpassungen. Auch für Server zu empfehlen!
Fedora 6 (Stabiele Version) (http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Distribution/Download)
Fedora 7 Test 4 (Test Version) (http://torrent.fedoraproject.org/)
CentOS (Mirros) (http://www.centos.org/modules/tinycontent/index.php?id=15)

Mandriva
Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit Mandriva ?(... Wen jemand etwas mehr weis soll er mir bitte helfen...
Es gibt zwei interesannte Versionen von Mendriva, eine als CD und eine Als DVD Version (auch Poweruser Version genannt)
MandrivaOne (CD) (http://www.mandriva.com/de/download/mandrivaone)
MandrivaFree (DVD i586 und x86-64) (http://www.mandriva.com/de/download/free)

Debian/Ubuntu und Co.
Debian ist eines der schnelleren und stabieleren Linux-Versionen. Ubuntu ist ein Ableger von Debian und ist sehr beliebt bei Desktobanwendungen. Es gibt verschiedenen Versionen, wie z.B. Kubuntu (Ubuntu mit KDE-Oberfläche), Xubuntu (Wie Ubuntu einfach mit dem Xfce-Desktop), Edubuntu (Schülerversion mit verschiedenen Lernprogrammen) und dan giebt es noch so ein par weitere Versionen von Ubuntu, die einfach andere Packete beinhalten, werdet ihr bei den Downloads sehen.
Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu 7.04 (http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads)
Ubuntu Christian Edition v3.1 (english) (http://www.whatwouldjesusdownload.com/christianubuntu/2006/07/download.html)
Ubuntu Muslim Edition (english) (http://linux.softpedia.com/get/Programming/Libraries/Religion-Islam-Qibla-27403.shtml)
Ubuntu Satanic Version (english) (http://parker1.co.uk/ubuntu-se/download.php) habe ich selbst!!! :D :D :D Ist kein Schertz gibt es wirklich!!! :tongue:
Ubuntu Ultimat 1.2 (english) (http://www.tecchannel.de/news/themen/linux/462785/) ist sehr empfehlenswert, für Poweruser. Hat z.B. abbrennende Fenster (wen man sie schliesst) und sonst noch ALL-IN-ONE Sachen.
Ubuntu Ultimate Gamer Edition (english) (http://ubuntusoftware.info/ubuntu_ultimate_gamers/#Contents) Der Name ist Programm. Hat viele Freeware- und openSourcespiele dabei. Auch Wine, dass Simulationsprogramm für Windowsprogramme (auch spiele)!
Es gäbe noch mehr Ubuntus aber sie sind nicht wirklich sehr interesannt...

openBSD/FreeBSD/NetBSD
OpenBSD ist das sicherste OS schlecht hin! FreeBSD ist ein echtes UNIX(!!!) für den Desktop :]. NetBSD "Of course it runs NetBSD"... NetBSD ist ein Unix-änliches Server-OS
OpenBSD (Mirros) (http://www.openbsd.org/de/ftp.html)
FreeBSD (http://www.freebsd.org/where.html)
NetBSD (english) für Server und Workstations (http://www.netbsd.org/mirrors/)

OS X
OS X ist auch ein Unix ehnliches OS.

FAQ's

Was ist Gnome, KDE oder Xfce???
Das sind alle Desktopmanager... Sprich sie bestimmen wie dein OS aussieht...

ein Beispiel anhand von Ubuntu, Kubuntu und Xubuntu..

http://wiki.ubuntuusers.de/_attachments/Einsteiger/ubuntu.png
Gnome (alt bekannt)

http://wiki.ubuntuusers.de/_attachments/Einsteiger/kubuntu.png
KDE (edel und schik!)

http://wiki.ubuntuusers.de/_attachments/Einsteiger/xubuntu.png
Xfce (ist sehr schnell und läuft auch auf alten PCs schnell)

(Die Farben kann man natürlich endern!) ;)

Was ist Linux eigentlich?
Linux ist ein Betriebssystem. Und zwar ein völlig anderes, als Windows. Viele Leute haben beim Umstieg Probleme, weil sie ein Windows mit anderer Oberfläche erwarten, Linux ist aber eben total anders. Unbedingt verstehen muss man auch, dass es verschiedene Linux-Systeme gibt (SuSE, Knoppix, Fedora, debian..), die sich oftmals recht deutlich in einigen Hilfsmitteln unterscheiden und teilweise auch leicht verschiedene Lagerorte der Konfigurationsdateien haben.

Windows-Programme (hier gäbe es den Notnagel wine) und vor allem Windows-Treiber sind für Linux wertloser Datensalat, die es nicht versteht. Linux-Programme sind andersherum auch für Windows wertlos. Linux-Treiber sind in der Regel sogenannte Kernelmodule, die jederzeit in den Kernel geladen und meistens auch jederzeit wieder aus diesem entfernt werden können. Viele dieser Module werden je nach Linux-Version automatisch geladen oder sind gar fest in den Kernel eingebunden. Nur für wenige Treiber ist eine zusätzliche Konfiguration notwendig (Netzwerkkarte).

Auch das Dateisystem unterscheidet sich recht deutlich. Laufwerksbuchstaben wie unter Windows kennt Linux nicht. Stattdessen gibt es einen einheitlichen Dateibaum, in dem die Laufwerke Unterordner sind. Diese Unterordner kann man im Prinzip an jeder beliebigen Stelle anlegen (wo das ist, wird in /etc/fstab festgelegt). Diese Unterordner haben eine feste Struktur. So befindet sich alles, was mit den Startvorgang zu tun hat in /boot, die Systemkonfiguration in /etc, Systemprogramme in /bin, Logfiles u.ä. in /var, die persönlichen Daten in /home und die Benutzerdaten des Admins in /root. Alles weitere liegt in /usr. 2 Besondere Ordner sind /dev/ und /proc. In ersterem sind sogenannte Devicedateien, die die Geräte und Anschlüße des Rechners symbolisieren. Unter /proc, einem Ordner der eigentlich gar keinen Inhalt hat, gibt es vom Kernel erzeugt einige Informationen über das System.

Das eigentlich interessante an Linux ist nun, dass das System eigentlich komplett über Textdateien konfiguriert wird. Diese Dateien kann man entweder selbst bearbeiten, ober man überläßt das irgendwelchen dafür gedachten Programmen, die aber bei jeder Distribution andere sind. Dadurch, dass man diese Dateien jederzeit einsehen kann, ist es problemlos möglich, Einstellungen auf ander Systeme zu kopieren oder zu verändern, ohne dafür irgendwelche umständlichen Werkzeuge zu brauchen.

Des weiteren ist Linux freie Software, also ist es jederzeit möglich, sich den Quellcode eines jeden Programmes anzusehen, um zu verstehen, wie dieses arbeitet. Dadurch können Sicherheitsprobleme schneller gefunden und auch behoben werden und es ist möglich, vorhandenen Quellcode für eigene Programme zu benutzen - so kann jeder Linux-Entwickler das Wissen aller nutzen.

Zu beachten: das Konzept der freien Software wurde von der Free Software Foundation (http://www.fsf.org/) ausgearbeitet und wird heute von unzähligen Benutzern im Internet gepflegt. Hierbei handelt es sich um die Philosophie, dass Wissen, Dokumentation und Software frei zugänglich und zu beliebigem Zweck uneingeschränkt nutzbar sein sollen. Freie Software ist nicht zu verwechseln mit Open Source Software! Mehr dazu unter http://www.fsf.org/philosophy/free-software-for-freedom.html.

Ist Linux komplizierter als Windows?
Nein, es ist anders. Darum diese FAQ. :D

In wie fern stimmt es, dass "Linux niemals abstürzt"?
Nie ist wohl etwas übertrieben, um nicht zu sagen maßlos übertrieben. Wahr ist, dass erstmal ein Linux-Programm in einem anderen Speicherbereich abläuft, als der Kernel. Dadurch kann ein einzelnes Programm das System nicht abschießen. Das gleiche gilt übrigend auch schon für Windows NT4, 2000 und XP, nur wird es bei diesen Systemen immer wieder aufgeweicht, wordurch es dann doch wieder knallt. Dazu stehen Linux-Entwickler in der Regel unter weniger Zeitdruck, so dass Programme die stabil genannt werden dies wirklich sind. Auch scheinen die User wesentlich eher bereit zu sein, Feedback über Probleme abzugeben - vielleicht auch, weil die Probleme in der Regel dann in der nächsten Version behoben sind.

Linux soll total sicher sein, wieso das?
Total sicher ist gar nichts, nur der Tod. Aber ein Linux-System ist in der Tat teilweise konzeptbedingt, teilweise durch die Implementierungen wesentlich sicherer gegen "Massenangriffe" durch Würmer oder ähnliches. Der erste große Vorteil besteht darin, dass Windows-Programme unter Linux nicht funktionieren. Dadurch ist es gegen nahezu alle bekannten Viren, Würmer und Dialer immun. Des weiteren sind alle mir bekannten Mail-Programme unter Linux von Anfang an so eingestellt, dass sie nichts, was aus dem Internet kommt ausführen. Dadurch können Mail-Würmer also gar nicht ohne zutun des Benutzers aktiviert werden. Es ist nichteinmal möglich, ein Programm, was aus dem Netz kommt direkt im Mail-Programm zu starten. Und selbst wenn man es startet, hat das Programm keinen Zugriff auf wichtige Systemeinstellungen, "nur" auf die eigenen Daten. Sicherlich kann man jede Sicherheit durch Dummheit und Naivität außer Betrieb setzen, indem man ständig als Administrator (root) arbeitet und alles versucht zu starten, was einem auf den PC flattert - aber wer macht das schon?

Ein weiter großer Sicherheitsvorteil sind die Voreinstellungen und Einstellungsmöglichkeiten der Netzwerkdienste. Windows hat ab Werk immer einen Ordner im Netzwerk und damit auch im Internet freigegeben, den jeder lesen kann. Dazu gilt jede Netzwerkfreigabe automatisch (solange man dies nicht durch eine Firewall sperrt) auch für das Internet. Bei Linux muss man solche Dienste ersteinmal ausdrücklich installieren und automatisch freigegeben ist gar nichts. Auch kann man dem System sagen, dass eine solche Netzwerkfreigabe wirklich nur für das lokale Netzwerk gilt.

Selbstverständlich muss man auch unter Linux Sicherheitsupdates der Programme installieren, denn wenn ein Programm ein Sicherheitsloch hat, nutzt das beste Konzept nichts! Wenn ihre Kellertür sich nicht abschließen läßt, wird das Haus ja auch nicht damit sicherer, wenn sie die Fenster vernageln.

Hilft mir Linux oder UNIX eine neue Freundin zu finden???
NEIN!

Bei Fragen für das FAQ einfach mir schreiben...

Gruss LukasEm

p.s. Bitte meldet mir wen ihr eine neue Version gesichtet habt!

Tazzler
28.05.2007, 01:33
Netter Thread! :D

Meinen ersten Kontakt mit Linux hatte ich vor gut einem Jahr mit Knoppix. Verlor es dann aber aus Zeitgründen wieder aus den Augen und habe vor gut 2 Monaten mich stärker mit Ubuntu befasst. War davon derart begeistert, dass ich mir eine separate HD gekauft und es darauf installiert habe. Wenn ich wieder etwas Zeit habe seh ich rein und erforsche es ein wenig.
Ich konnte mich überraschend schnell einarbeiten. Nur bei Kleinigkeiten, die ich unter Windows spielend lösen könnte, wie z.B. Probleme mit Sound(Treibern) machen mir dann Schwierigkeiten und sind mit Geduld und Bemühen zu lösen, da man dafür vor allem die Kommandozeile braucht.
Möchte mir Anfang Juli dann richtig Zeit nehmen und einen partiellen Wechsel zu Ubuntu machen und möchte Windows nur noch für Games, spezielle SW brauchen.
Surfen unter Linux ist ja fast zu 100% sicher, und das ohne Virenscanner.
OpenOffice taugt IMO auch wirklich was und schöner aussehen tut es alleweil (Beryl).

gianni-gt
28.05.2007, 08:55
habe grad einen guten thread zum thema gefunden:

SuperPi - Windows vs. Linux (http://www.xtremesystems.org/forums/showthread.php?t=135784)

LukasEm
28.05.2007, 09:22
Also ich muss sagen, es giebt schnellers....

aber das sieht man doch was Linux ereichen kan, für ein betriebssystem das von gut 2% der Weltbevölkerung genuzt wird!

Ich persönlich habe mir eine 500GB Festplatte gekauft und alle Linux die kenne darauf installiert und mit die besten heraus gepikt...

Ich arbeite mit Debian auf dem Server, ist aber eher für erfahrenen User, die Shellbefehle gut können (zehle mich noch nich darunter).

Auf dem Desktop habe ich mir OpenSuSE angetahn, da es .rpm (Ret-Hat Packet Manager) verwendet, mit dem man ein Programm ohne Prob einfach instalieren kann anstat es zuerst kompilieren zu müssen...

MonkeyMan
28.05.2007, 12:24
ich hatte auf meiner 160Gb Harddisk auch OpenSuse (KDE Oberfläche), war ganz nett, vorallem die Freeware wie TheGimp oder OpenOffice machen Linux für den Officegebrauch zu einer guten Alternative gegenüber WinXP. Doch da ich einfach nicht die Geduld hatte, das (für mich) komplizierte installieren von Treibern und anderer Software, zu erlernen hab ich es für ne WinVista probe von der Platte geschmissen

LukasEm
28.05.2007, 12:28
Ich arbeite mit OpenSuse 64Bit (openOffice, Gimp, KDE + Tuning und solche Sachen) und um zu spielen habe ich Vista64Bit

ich habe mehr Probs mit 64 Betriebsystemen als mit Linux ansich weil die Treiber fehlen und so...